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Was ist der Unterschied zwischen wasserbasierter und ölbasierter Pomade?
Wasserbasierte Pomade wäscht sich leicht aus und bleibt flexibel. Ölbasierte Pomade hält länger und glänzt stärker, ist aber schwerer auszuwaschen. Mehr dazu in der Auswahlhilfe weiter unten.
Wie bekomme ich ölbasierte Pomade wieder aus den Haaren?
Massiere zuerst großzügig Conditioner ein, lass ihn kurz einwirken und spül ihn gründlich aus. Danach einmal normal shampoonieren, damit kein Conditioner auf der Kopfhaut bleibt. Wenn dich das nervt, ist wasserbasierte Pomade die bessere Wahl.
Welche Pomade hat am meisten Halt?
Schau auf die Halt-Angabe auf der Dose oder der Produktseite, zum Beispiel leicht, mittel oder stark. Ölbasierte Pomaden halten in der Regel länger. Eine Rangliste machen wir bewusst nicht, weil Haartyp und Menge mitentscheiden.
Ist Pomade für kurze Haare und Fades geeignet?
Ja. Bei kurzen Seiten mit etwas Länge oben bringt eine matte Pomade oder Clay Textur ins Deckhaar. Für einen gekämmten Look mit Fade passt klassische Pomade mit Glanz. Inspiration findest du weiter unten bei den Fade-Frisuren.
Kann ich Pomade mit anderen Stylingprodukten kombinieren?
Ja, aber nicht mit allem. Gut passt ein Hair Tonic oder Grooming Tonic vor der Pomade. Wasserbasierte Pomaden lassen sich leichter kombinieren; eine starke ölbasierte Pomade überdeckt meist alles, was du vorher reingegeben hast.
Welche Pomade passt zu dir?
Pomade gibt deinen Haaren Halt und – je nach Sorte – Glanz. Es gibt zwei Hauptarten: Wasserbasierte Pomade wäscht sich leicht aus und bleibt flexibel, ölbasierte Pomade hält lange und glänzt stärker, geht aber schwerer wieder raus. Für einen matten Look greifst du zu Clay.
Welche Pomade zu dir passt, hängt von drei Fragen ab: Wie viel Halt brauchst du, wie viel Glanz willst du und wie leicht soll sie sich auswaschen lassen? Für klassische, glänzende Frisuren passt ölbasierte Pomade. Für alltägliche, flexible Styles ist wasserbasierte Pomade praktischer.
Ölbasierte Pomade: Halt stark, lange · Glanz mittel bis hoch · Auswaschen schwer, erst Conditioner, dann Shampoo · passt gut zu Side Part, Slick Back, Pompadour
Wasserbasierte Pomade: Halt leicht bis stark, je nach Sorte · Glanz matt bis hoch, je nach Sorte · Auswaschen leicht mit Wasser und Shampoo · passt gut zu Styles, die du täglich neu machst
Clay: Halt meist mittel bis sehr stark (je nach Produkt) · Glanz matt · Auswaschen je nach Basis · passt gut zu kurzen, texturierten Styles, Fade mit lockerem Deckhaar
Ölbasierte oder wasserbasierte Pomade?
Ölbasierte Pomade gibt langen Halt und starken Glanz, lässt sich aber schwer auswaschen und bleibt oft über Nacht im Haar. Wasserbasierte Pomade wäscht sich mit Wasser und Shampoo leicht aus und eignet sich für flexiblere Styles. Ursprünglich ist Pomade ein ölbasiertes Produkt für glatte, gekämmte Frisuren, die Öle halten das Haar geschmeidig. Wasserbasierte Pomade ist näher an einem Gel, härtet aber nicht so hart aus. Wer täglich neu stylen will, nimmt wasserbasiert. Wer Retro-Looks mag, ölbasiert. Ölbasierte Pomade wäscht du zuerst mit Conditioner aus, zum Beispiel mit dem Byrd Lightweight Conditioner, danach mit Shampoo.
Pomade gibt je nach Sorte mittleren bis starken Glanz und passt zu glatten, gekämmten Frisuren. Clay wirkt matt und gibt Textur – ideal für kurze, lockere Styles. „Clay“ ist kein geschützter Begriff, oft steckt aber Tonerde wie Kaolin oder Bentonit drin: Sie nimmt Öl auf und sorgt so für das matte Finish. Paste liegt dazwischen. Faustregel: Glanz und klare Linie = Pomade, Textur und natürlicher Look = Clay.
Starte mit wenig Pomade. Wie viel du brauchst, hängt von Haarstruktur, Länge und Dichte ab: dichtes Haar braucht mehr, feines weniger. Nachlegen geht immer.
Verreib die Pomade zwischen den Handflächen, bis sie weich ist.
Arbeite sie in leicht feuchtes Haar ein, gern mit etwas Hair Tonic, von hinten nach vorne und vom Ansatz in die Spitzen. Vor allem ölbasierte Pomade verteilt sich so besser; in komplett trockenem Haar wird sie schnell klumpig.
Form den Style: mit dem Kamm für Linie und Glanz, mit den Fingern für Textur.
Welche Pomade für welche Frisur?
Für klassische Frisuren wie Side Part, Slick Back oder Pompadour passt Pomade mit mittlerem bis starkem Halt und Glanz. Für kurze Seiten mit Fade und lockerem Deckhaar sieht eine matte Pomade oder Clay natürlicher aus. Lange Haare brauchen eher leichten Halt. Als Faustregel: Je weicher und leichter eine Pomade, desto mehr glänzt sie; je fester, desto matter. Mehr zu klassischen Looks liest du im Pomade-Ratgeber, Schnitt-Ideen für kurze Seiten findest du bei den Fade-Frisuren.
Unsere Pomaden kommen unter anderem von Byrd und Slick Gorilla. Mehr fürs Styling findest du bei allen Stylingprodukten. Für Volumen ohne Pomade gibt es Salzwasserspray, für Textur ohne Gewicht Haarpuder und Sprays. Unsicher, was zu deinem Schnitt passt? Schreib uns – wir sagen dir ehrlich, womit du am besten fährst.